Zimt – Aktivierung von Körper und Geist
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Zimt ist ein vielseitiges wunderbares Gewürz, das unserem Körper und unserem Geist schnell auf die Sprünge hilft. Er kurbelt den Stoffwechsel an und hilft beim Abnehmen. Er senkt den Blutzuckerspiegel und unterstützt bei Diabetes. Er kann auch den Cholesterinspiegel senken. Er unterstützt unsere Hirnleistung, das Denkvermögen und die Kreativität. Und sogar bei der Therapie von Krebspatienten findet Zimt Anwendung.

 

Zimt riecht nach Weihnachten. Da bin ich mit diesem Thema Mitte Januar wohl etwas spät? Oder viel zu früh? Eigentlich nicht.

Zimt ist ein wärmendes Lebensmittel und wird als solches in der ayurvedischen und chinesischen Medizin und Küche ganzjährig verwendet.  Er ist kein bisschen saisonal. Bei den Chinesen wird er seit 5000 Jahren ganzjährig erfolgreich eingesetzt. Die alten Sanskritschriften Indiens und auch die Bibel erwähnen den Zimt.

Geerntet wird die Rinde des Zimtbaumes. Grundsätzlich unterscheidet man den Zeylonzimt Cinnamomum verum und den Chinazimt Cinnamomum aromaticum. Wer sich da einlesen möchte, findet mehr bei Wikipedia.

Unser Thema ist die positive Wirkung dieses wunderbaren Gewürzes auf Körper und Geist. Da ist zum einen der Wohlfühl- und Genußaspekt. Zimtsterne, Lebkuchen, Zimt und Zucker zu Milchreis und Pfannkuchen. Das macht satt und glücklich. Aber Zimt kann noch so viel mehr:

Die Top 14 Gesundheits-Wirkungen des zauberhaften Zimts

1. Reguliert den Blutzuckerspiegel: Ein Apfelstrudel mit viel Zimt deckte es auf: Forscher untersuchten die Auswirkung verschiedener Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel. Eine mächtige Portion der Kalorienbombe sollte den Blutzuckerspiegel der Probanten in die Höhe katapultieren. Das Ergebnis verblüffte: Der Blutzuckerspiegel stieg zwar, aber lange nicht so stark wie erwartet. Die Wissenschaftler stellten fest, daß Zimt den Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Essen deutlich verlangsamt.  Das macht Zimt zum idealen Gewürz für Diabetiker.

2. Reduziert den Cholesterinspiegel:  In zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden,  daß Zimt den Spiegel des schädlichen LDL Cholesterins im Blut senken kann und somit vorbeugend das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen reduziert.

3. Antimikrobielle Wirkung: Im Mittelalter haben die Heilkundigen Zimt mit Nelken und Wasser gemischt und in die Krankenzimmern gestellt, um die Pest zu vertreiben. Man nutzte das kostbare Gewürz innerlich und äußerlich, die Bandbreite reichte von Magen-Darm-Infekten bis hin zu Fußpilz. Kein Aberglaube, sondern angewandte Seuchenprophylaxe. Heute ist es bestätigt: Zimt wirkt gegen Bakterien. Und auch gegen Pilze.

Zimtöl kann sogar das Wachstum von gefährlichen Bakterien wie den pathogenen Stämmen der E. coli  (entzündliche Darmerkrankungen), Heliobacter pylori ( Magengeschwür ) und Candida (Soor, Scheidenpilz, Darmpilz) bremsen.

4. Schmerzlinderung bei Arthritis :  In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, daß die Mischung aus  Zimt und Honig sogenannte Zytokine reduziert, die in Verbindung stehen zu Gelenkschmerzen bei Arthritis.

Ein bewährtes Rezept für Arthritis-Patienten: Täglich morgens und abends 2 Teelöffel Honig und einen gestrichenen Teelöffel Zimtpulver in einer Tasse sehr warmen Wassers auflösen und genießen.

5. Krebstherapie:  Eine Gruppe indischer Wissenschaftler zeigte in einer Studie im Jahr 2010, daß ein wässriger Zimtextrakt aus Cassia-Zimt den Zelltod von Gebärmutterhalskrebszellen initiieren kann. Das Ergebnis: Zimt ist eine potente Möglichkeit zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses sei (Originaltext der Veröffentlichung in online-Magazin BMC Cancer : „Conclusion: Cinnamon could be used as a potent chemopreventive drug in cervical cancer.“).  Deutsche Forscher in Regensburg stellten  schon in den 1990er Jahren fest, daß reines Cumarin, ein sekundärer Pflanzenstoff des Zimts, Prostatakrebstumore zum Schrumpfen brachte und in täglichen Dosen von 40 mg die Zahl von Lungenmetastasen um 40 bis 50 Prozent reduzieren konnte.

7. Hilfe bei Menstruationssschmerzen und Unfruchtbarkeit: Menstruationsschmerzen und Unfruchtbarkeit bei Frauen sind oft die Folge einer Imbalance des Hormonspiegels. Zimt enthält Zimtaldehyd, eine natürliche chemische Verbindung, die die Produktion des Hormones Progesteron erhöht  und nachweislich die Produktion von Testosteron verringert . So wird der weibliche Hormonhaushalt wieder in Balance gebracht.

8. Neurodegenerative Erkrankungen: Zimt wirkt entzündungshemmend. Und da viele chronische Erkrankungen, insbesondere auch neurologische,  mit entzündlichen Prozessen einhergehen, wird Zimt auch bei Alzheimer Demenz, M. Parkinson, Multiples Sklerose Hirntumore oder auch Meningitis erfolgreich  eingesetzt.

9. Booster für unser Denken: Der Duft von Zimt fördert unsere Hirnleistungen! Das hat der amerikanische Student Phillip Zoladz in seiner Diplomarbeit an der amerikanischen Wheeling Jesuit University in West Virginia festgestellt. Er ließ seinen Kommilitonen Zimtkaugummi kauen oder den Duft von Zimt einatmen, während sie verschiedene Aufgaben lösen mußten. Die Kontrollgruppe bekam die gleichen Aufgaben, einen neutralen Kaugummi und saß in einem duftfreien Raum. Das Ergebnis war eindeutig: Die Zimtgruppe löste die Aufgaben mit besserem Ergebnis als die neutrale Gruppe, sie argumentierte schlagfertiger und es wurden schneller Lösungen für Problemstellungen gefunden. Und außerdem schnitt die Zimtgruppe in Bezug auf Urteilsvermögen, Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit deutlich besser ab.

10. Kopfschmerz und Migräne: , Zimt, z.B. als Tee, beruhigt die Nerven und gilt als wirksames Naturheilmittel bei Kopfschmerz und Migräne.

11. Kampf der Grippe: Brühen Sie sich einen Käutertee aus Ingwer und Zimt, wenn Sie den Anflug einer Erkältung spüren. Dieses alte Hausmittel wärmt und schafft sofort Linderung bei Erkältungen und Grippe.

Zimt – Aktivierung von Körper und Geist
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