Vitamin D –  Was hat Ihr Übergewicht mit Ihrer Hautpflege zu tun?

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Rein chemisch gesehen eine Menge. Können Sie also allein durch den Wechsel Ihrer Hautcreme Gewicht verlieren? Ganz so weit würde ich nicht gehen. Obwohl der Ansatz völlig richtig ist. Aber von vorn:

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, daß die Menschen um so fülliger sind, je weiter sie im Norden wohnen? Von der typischen italienischen Mama mal abgesehen. Obwohl die sich sicherlich im Wettstreit um den voluminösesten Bauchumfang mit einer Matrone aus dem Stammesgebiet der Wikinger nicht leicht tun würde. Wie auch immer – Tatsache ist:

Je weiter im Norden wir wohnen, desto weniger Sonnenstrahlen erreichen unsere Haut. Die Sonnenmonate sind deutlich reduziert, ebenso die Anzahl der Sonnenstunden pro Tag. Von der Intensität der Sonnenstrahlen ganz zu schweigen. Der Winter ist echte Mangelzeit.

Auf der anderen Seite gibt es ein Vitamin, das unser Körper unbedingt braucht, um uns am Leben zu erhalten. Es ist das Vitamin D, das er selber produzieren kann. Voraussetzung ist: Sonnenlicht!.

(Ja, an alle Perfektionisten: auch einige wenige Lebensmittel enthalten etwas Vitamin D. Zum Beispiel fetter Fisch und Rohmilch. Um so auf eine halbwegs ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu kommen, müßten Sie sich aber Tag ein Tag aus ausschließlich von fettem Fisch mit Rohmilch ernähren. Wer tut denn sowas?).

Das Jahrtausende alte Prinzip der Vitamin D-Versorgung hat unseren Organismus evolutionär geprägt. Unser Körper weiß:

Im Sommer gibt es viel Sonne, ich kann den ganzen Tag raus in die Natur, Wildschweine jagen, Beeren sammeln und Kräuter suchen, einfach aktiv sein. Und in dieser Zeit der Fülle kann mein Körper eine Menge Vitamin D produzieren und speichern. Ich kann die mir zur Verfügung stehenden Kalorien inflationär einsetzen, beispielsweise für die Jagd, denn es ist in Hülle und Fülle Nahrung vorhanden.

Bis dann der Herbst kommt. Und mit ihm werden die Tage kürzer, das Sonnenlicht weniger und die Vitamin D-Produktion zunehmend eingeschränkt möglich. Auch die Nahrung wird bald wenig, ich tue gut daran, mir eine Winterwampe zuzulegen. Denn die brauche ich, damit ich was „zum Zehren“ habe in den kalten, dunklen Monaten. Wenig Nahrung bedeutet in logischer Konsequenz wenig Vitamin D. Also Stoffwechsel auf Sparflamme und bloß keine unnötigen Fettzellen aufbrauchen.

Dann kommt der Frühling, der erste Bärlauch kommt und mit ihm das erste zarte Wildbrett. Und verbunden damit scheint Sonne scheint wieder mehr, die Vitamin D Produktion wird angekurbelt.

Der Körper des Menschen von heute hat die gleichen Bedürfnisse: Nahrung und Sonnenlicht. Der Mensch regelt die Umsetzung nur anders: Morgens verläßt er seine Betonhöhle, dann steigt er in sein Auto und arbeitet dann für mindestens 8 Stunden unter Ausschluß jeglichen Sonnenlichtes. Dann staut er in seinem Auto zurück nach Hause, legt sich womöglich völlig erschöpt auf’s Sofa und regeneriert. Oder er ist eine Frau, dann macht sie die Küche, stopft die Waschmaschine, geht in den Supermarkt oder übt Lesen mit dem Nachwuchs.

Wie auch immer: selbst wenn wir uns im Hochsommer am Abend 2 Stunden in den Biergarten setzten, reicht das nicht aus, um die nach dem Winter leeren Depots an Vitamin D wieder aufzufüllen.

Einen ausreichend hohen Vitamin D Spiegel sollten wir aber anstreben, denn Vitamin D ist mitverantwortlich für eine Vielzahl von Aufgaben, die unser Körper täglich erledigt. Fehlt es, dann kann das schwerwiegende Folgen haben. Ein Mangel an Vitamin D fördert

–             vorzeitige Zellalterung

–             Demenzerkrankungen einschließlich Alzheimer Erkrankung

–             Übergewicht

–             Diabetes Typ 2

–             AD(H)S

–             Krebs

–             Asthma

–             COPD

–             Allergien

–             Rachitis

–             Osteoporose

–             Rheuma

–             und viele andere Erkrankungen.

Zurück zum Thema: Das hat Ihr Übergewicht mit Ihrer Hautpflege zu tun:

Mit Ihrer Hautpflege können Sie selbst im Sommer eine effektive Produktion von Vitamin D verhindern:  die Hautpflegecremes und die Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor schützen Ihre Haut vor UV A und UV B Strahlung – und verhindern eine optimale Vitamin D Produktion. Je höher der Lichtschutzfaktor – desto niedriger die Vitamin D Produktion. Desto mehr „Winter-Mangel-Feeling“ und desto notwendiger die Speicherung von Fettgewebe. Und dabei ist Ihr Körper konsequent. Garantiert.

Nun stellt sich die berechtigte Frage: Woher wissen Sie jetzt, ob Sie persönlich an eine Mangel an Vitamin D leiden? Nun, die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch:

Das Robert-Koch-Institut hat im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eine repräsentative Studie über die Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend:

Bei mehr als der Hälfte der über 4.000 untersuchten Personen aller Altersstufen wurde ein teilweise erhebliches Defizit an Vitamin D festgestellt: Der Vitamin D Spiegel im Blut von 57 Prozent der untersuchten Männer und 58 Prozent der Frauen lag sogar unterhalb des kritischen Grenzwertes.

Ihren Vitamin D Spiegel können Sie durch tägliche ausgedehnte Sonnenbäder wieder in den gesunden Bereich bringen. Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die sich diesen Luxus leisten können, greifen Sie zu einem Nahrungsergänzungspräparat. Vitamin D3 können Sie Kapsel schlucken und so Ihrem Körper das „Sommerfeeling“ zurück geben, das er für den Abbau unnötiger Fettzellen benötigt. Und nicht nur dafür.

Zur Dosierung gibt es viele Meinungen, die massiv voneinander abweichen. Die offiziellen Angaben liegen deutlich unter dem, was die Fachleute aus dem Gesundheitsbereich vorschlagen. Fakt ist, daß Sie im Winter deutlich mehr substituieren sollten, als im Sommer. Aber auch da ist nicht automatisch eine gute Versorgung gewährleistet. Die Depots Ihres Körpers sind nach der Wintersaison leer; und die Zeit, die Sie während einer Arbeitswoche in der Sonne verbringen können, ist sicher auch begrenzt. Die Sonnenschutzcreme mit dem Lichtschutzfaktor tut ein übriges.

Mehr zum Thema Dosierung erfahren Sie in einem der folgenden Beiträge. Bis dahin halten Sie sich einfach an die Dosierungsanweisungen der Hersteller. Oder vereinbaren Sie einen Termin für einen PERSÖNLICHEN CHECK gleich HIER .

 

 

 

 

 

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