Studie: Pestizide belasten Trinkwasser! Die heutige Qualität des Grundwassers wird in Zukunft nicht mehr sicherzustellen sein!

so titelt Netzfrauen.org , eine von mir hochgeschätzte Webseite am 26.05.2016.  Weiter heißt es „An 144 Messstellen wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Schleswig-Holstein gefunden. Doch auch andere Bundesländer sind betroffen, so ist auch Bayerns Trinkwasser bedroht. An 45 Prozent der Grundwassermessstellen in Niedersachsen wurden Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. An zehn Messstellen wurden Grenzwerte für Wirkstoffe überschritten.

Was unser Wasser in Gefahr bringt, ist buchstäblich menschlicher Einfluss: Was auch immer wir in die Umwelt entlassen – es fließt mit dem Regen in die Böden und von dort ins Grundwasser, unsere wichtigste Trinkwasser-Quelle. Wassermangel wird wohl kein Problem werden. Doch um die Qualität unseres Wassers sollten wir uns Sorgen machen, meinen Wissenschaftler. Sie befürchten eine steigende Gefährdung unseres Trinkwassers – durch uns.

Pflanzenschutzmittel finden den Weg durch die Böden in unser Grundwasser – und zwar in einem durchaus relevanten Ausmaß. Da haben sie allerdings nichts zu suchen. Der Auffassung waren wir Netzfrauen auch bereits 2013, als ein Brief aus der Kommune Schacht-Audorf ins Haus flatterte, die bescheinigte, dass die Grenzwerte überschritten waren. Leider erhielt man weder vom Umweltminister Schleswig-Holsteins noch vom BUND oder von Greenpeace irgendeine Unterstützung.

Der Absatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lag der Pestizidabsatz 1993 noch bei 28 930 Tonnen. 20 Jahre später wurden 43 765 Tonnen hierzulande verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent.

Zwei Jahre später ist es nun amtlich: Das Grundwasser ist mit Rückständen von Pestiziden belastet und nicht nur in Schleswig-Holstein, sondern auch in anderen Gegenden Deutschlands!

Pestizide belasten Grundwasser

Trinkwasser ist Süßwasser, das insbesondere zum Trinken und zur Zubereitung von Speisen geeignet ist. drinking-98618_1280Trinkwasser darf keine krankheitserregenden Mikroorganismen enthalten. Die Güteanforderungen an Trinkwasser sind in Deutschland in der DIN 2000 und der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) festgelegt. Und dennoch: Erhöhte Belastungen des Trinkwassers mit Schadstoffen (z. B. Arsen, Blei, Cadmium, Chlorid, Eisen, Kupfer, Nitrat, Phosphat, Uran, Zink) können vorkommen. Immer öfter wird auch über eine erhöhte Belastung des Trinkwassers mit chemischen Abfällen wie Antibiotika, Pestiziden oder Desinfektionsmitteln berichtet. 

Studie: Pestizide im Grundwasser Niedersachsens

Das Grundwasser in weiten Teilen Niedersachsens ist mit Rückständen von Pestiziden belastet. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hervor, das berichtete NDR Politikmagazin „Panorama 3„. Demnach wurden an 45 Prozent der Grundwassermessstellen in Niedersachsen Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. An zehn Messstellen wurden Grenzwerte für Wirkstoffe überschritten. Besonders häufig tauchte bei den Proben der Wirkstoff Bentazon auf, der in Unkrautvernichtungsmitteln vorkommt. „Der derzeitige Zustand zeigt deutlich, dass wir Belastungen haben, die teilweise über die Grenzwerte gehen. Das ist nicht tolerabel“, sagt Joseph Hölscher vom NLWKN.

Landwirte verweisen darauf, dass ohne den Einsatz von Pestiziden in vielen Regionen Niedersachsens der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten nicht mehr rentabel sei. Außerdem verwendeten sie nur zugelassene Wirkstoffe.

Auch viele Trinkwasserversorger in Norddeutschland stellen an ihren Grundwasserquellen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln fest. „Unsere Sorge ist, dass die heutige Qualität des Grundwassers in Zukunft nicht mehr sicherzustellen sein wird“, sagt Olaf Schröder, Geschäftsführer des Wasserverbands Peine. Er kritisiert die aktuelle Zulassungspraxis für Pflanzenschutzmittel, nach der Rückstände von 0,1 Mikrogramm Pflanzenschutzmittel pro Liter Wasser zulässig sind. „Eine Null im Grundwasser muss erreichbar sein und so müssen Zulassungen auch aufgestellt werden.“  (erst hier endet der Artikel der Netzfrauen.org. Aber ich hätte es nicht besser ausdrücken können, darum habe ich ihn Ihnen im Original gegönnt. Mehr von diesen tollen Frauen finden Sie HIER) “

Solange das Wasser aus Ihrer Leitung also kein Trinkwasser, sondern nur Brauchwasser ist, sollten Sie es vor dem Gebrauch als Trinkwasser filtern. Und zwar unbedingt mit einemWasserfilter, der neben leichten Schwebstoffen auch Gifte wie Nitrat, Cadmium oder auch die Medikamentenreste der Nachbarn zurückhalten.

Ein Wasserfilter, der sich bei uns bewährt hat ist der AcalaQuell One Wasserfilter . Seine Vorteile:

  • Giftstoffe werden zu 99% rausgefiltert
  • PI-Technologie! Mit Hilfe von verschiedenartigen Gesteinen und Magnet bringt Sie nach Shinji Makino das Leitungswasser wieder auf die Schwingungsebene menschlicher Körperzellen. Diese Materialen sind sorgsam in den Acala Quell One integriert.
  • Passt in die Kühlschranktür – Einfüllbehälter: 1,0l , Entnahmebehälter: 1,3l

Viel Erfolg beim Filtern. Und eines kann ich versprechen: Sie werden staunen, was der alles zurückbehält, Undwas Sie früher alles mitgetrunken haben…

 

 

Trinkwasser: Wie trinkbar ist Ihr Leitungswasser?

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