Heute hatte ich eine der unausweichlichen Diskussionen, die regelmäßig aufkommen, wenn klassische Schulmediziner und klassische Homöopathen aufeinander treffen. Ich beanstandete (selbstverständlich) die heftigen Nebenwirkungen der chemischen Medikamente der Pharmaindustrie. Bevor ich dann den fehlenden Wirknachweis vieler dieser Medikamente ins Feld führen konnte, kam mir mein Gegenüber mit exakt dem gleichen Argument als Punkt gegen die Homöopathie zuvor. Chapeau, Hut ab. Da war ich wohl nicht flott genug. Und dann schob er (selbstverständlich) sofort das Unausweichliche hinter: „Homöopathie, das ist doch nur Placebo. Eingebildete Heilung“.

Ich bin inzwischen daran gewöhnt. Die alte Sichtweise der Welt ist bei den Physikern und Biophysiker längst überholt, die Mediziner hängen noch etwas daran. Wenn auch nicht alle. Eckart von Hirschhausen hat zum Beispiel bei einem seiner Auftritte sinngemäß gesagt:“Es ist richtig schwer, ein Medikament zu finden, das so wirksam ist wie ein Placebo.“ Vielen Dank Herr Dr. med. E.von Hirschhausen. Das hört die Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Energiemedizin von einem Arzt natürlich gern.

Aber was genau ist denn dieses Placebo? Warum funktioniert es? Ist es wirklich „eingebildet“ und warum wirkt denn eine „eingebildete Therapie“? Mal sehen:

PLACEBO-EFFEKT – DEIN STOFFWECHSEL GLAUBT AN DICH

Was ist ein Placebo-Effekt? Zuerst die Definition von Planet-Wissen.de :

“ Nicht wenige alternative Verfahren helfen den Patienten, obwohl nachgewiesenermaßen keinerlei Wirkung von ihnen ausgehen kann. Fachleute sprechen dabei vom Placeboeffekt.“
Oh Mann, niederschmetternd. Nachgewiesenermaßen keine Wirkung. Aber warum wirken sie dem zum Trotz? Zudem frag ich mich erstens, wer sind denn diese Fachleute? Und zweitens, wofür sind sie Fachleute? Vielleicht Marketing-Fachleute der Pharmaindustrie?

Aber dann gibt’s da noch Wikipedia. Laut Wikipedia ist ein Placebo „nach klassischer Definition … ein Präparat, welches in einer für Medikamente üblichen Darreichungsform hergestellt wird, jedoch keine arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe enthält.“ Die Definition gefällt mir schon viel besser. Es ist also (häufig) ein Präparat, dem stimme ich zu. Es enthält keine Inhaltsstoffe, die arzneilich! wirksam sind. Da stellt sich die Frage, was ist denn eine Arznei?

Weil wir eben auch eine zufriedenstellende Antwort bekommen haben, fragen wir wieder Wikipedia: „… Arzneimittel werden in der Pharmaforschung entwickelt, wo neue Arzneistoffe identifiziert und experimentelle Arzneimittel in Laborversuchen und klinischen Studien geprüft werden.“

Aha, so ist das. Placebos sind also Präparate, die keine Stoffe enthalten, die in der Pharmaforschung entwickelt wurden. Folglich auch nicht als Gebrauchsmuster oder Patent geschützt sind. Und möglicherweise auch noch kostengünstig und frei verfügbar? Eine Frage meinerseits, die zu prüfen ist. Bitte prüf Du einfach selbst und schick mir Dein Ergebnis zu.

Internet sei Dank sind tatsächlich alle Informationen verfügbar. Wir müssen sie nur finden. Und das tun wir auch, wenn wir tief genug graben!

Also Zusammenfassung: Placebos helfen den Patienten, ohne dass Abgaben an die Pharmaindustrie geleistet werden. Richtig?!

Dann versuchen wir mal eine Erklärung zu finden, wie sie wirken. Tun wir mal so, als ob die Inhaltsstoffe Informationen sind. Nach allem, was wir bisher wissen, könnte es tatsächlich so sein.
Informationen, die nicht von der Pharmaforschung entwickelt werden. Einfach deshalb, weil sie schon die ganze Zeit da waren. Nix Neues also, einfach alter Kram. Deshalb nicht patentfähig.

Verständlich? Mein Mann sagt immer, ich soll meine Geistesblitze in Bildern erklären, die den Menschen geläufig sind. Und er ist der Experte im Bereich Postautomation. Bitte sehr, mein Schatz:

Wir wollen Informationen zu einer Zieladresse (unserer Patient, du) bringen. Wenn die Arzneimittel der Pharmaindustrie Briefe wären, die in den Briefkasten geworfen werden (Mund), welcher dann vom Postboten (Schlucken) ausgeleert wird, und in eine Postzentrale (Magen) gebracht werden, wo sie sortiert (verdaut) und an eine andere Verteilerstelle gebracht werden (Darmschleimhaut), von wo die Briefe dann über den zweiten Briefträger (zirkulierendes Blut) zu Deinem Briefkasten (Zielorgan) gebracht werden, wo Du sie dann aufmachst und liest was drin steht, dann ist die Information nach 1-2 Tagen Postlaufzeit bei Deinem Zellstoffwechsel angekommen.
Wenn der Brief unterwegs nicht beschädigt wurde, abhandenkam oder anderweitig materiellen Schaden nahm. Das Arzneimittel der Pharmaindustrie ist also der Brief. Materie.

Und unser Placebo war genau das ja nicht. Nicht zu fassen, im wörtlichen Sinn. Keine Materie, kein Wirkstoff, der messbar ist. In unserem Beispiel nur Information. Und Energie. Eine Email.

Wenn ich sie losschicke, dann steht sie Dir nahezu zeitgleich zur Verfügung.
Und wenn der Experte für Briefpost noch so lange vor Deinem Briefkasten lauert und darauf wartet, dass ein Brief ankommt, den er dann messen könnte. Kommt nix. Die Information ist schon längst bei Dir angekommen.
Wahrscheinlich hast Du sie schon gelesen, darauf reagiert, alle Deine Freunde (anderen Organe) informiert und Maßnahmen ergriffen, um die Informationen umzusetzen (dein Stoffwechsel).

Und der Postbote sitzt immer noch draußen und sagt: „Hier ist nix Messbares angekommen. Da kann nichts wirken.“

Und zudem war’s auch richtig kostengünstig: Ich habe nicht mal eine Briefmarke gekauft…;-).

Im Bereich Kommunikation hat die Email den Brief abgelöst. Sie ist schneller und kostengünstiger. Sie ist leichter verfügbar, denn ich brauche weder Papier, Umschläge und Briefmarken im Voraus zu besorgen, noch bin ich auf die Öffnungszeiten der Postfiliale angewiesen. Die Email ist das moderne Medium, für schnelle und effektive Kommunikation. Der Brief hat in bestimmten Bereichen und unter gewissen Voraussetzungen noch immer seine Berechtigung, aber als das Medium der Zukunft gilt er ganz sicher nicht mehr.
Der direkte Vergleich zur Heilkunde hinkt ein bisschen, das gebe ich gern zu. Aber die Idee hat was, oder?

Vor Jahren habe ich ein Seminar zum Thema Zellstoffwechsel von Dr. Bodo Köhler gehört. In dem erklärte er, dass es im Zellstoffwechsel unseres Organismus 1018 Reaktionen pro Sekunde gibt. Das sind genau 1.000.000.000.000.000.000 Stück. In jeder Sekunde.

Dr. Köhler erklärte auch ganz klar, dass die Psyche ein zentraler Aspekt des Zellstoffwechsels ist, weil bereits die Absicht! von der Zelle umgesetzt wird. Unterstellen wir mal wieder, dass die Quantenphysik Recht hat und verschränkte Quanten in Echtzeit ihre Informationen austauschen. Dann wären das doch mögliche 1018 Reaktionen pro Sekunde auf Grund einer Information, richtig?!

Und nun mal rein hypothetisch: wenn ich also eine ganz bestimmte Absicht habe, zum Beispiel meinem Patienten ein bestimmtes Leiden zu nehmen, brauche ich zuerst mal die Information, also den Wunsch, den Vorsatz, nenne es wie Du magst. Dann brauche ich den Zugang zu den Zellen meines Patienten. Das kennen wir schon: Quantenverschränkung. Und dann müssen meine Informationen noch etwas bei den Zellen auslösen. Das heißt, die Zellen müssen die Email lesen, in der die Informationen stehen. Jetzt kommt die Absicht ins Spiel.

Normalerweise lesen wir unsere Mails. Jedenfalls die meisten von uns. Wir lesen aber nicht – den Spamordner.

Warum tun wir das nicht? Weil wir „wissen“, dass da keine hilfreichen Informationen drin stehen. Nur Müll; vielleicht noch schlimmer; etwas, was unserem System schaden kann.

Und wie kommen die Emails in den Spam-Ordner? Na durch ein Programm, das im Hintergrund läuft. Das haben wir automatisch mitbekommen, als wir unseren Email-Account erstellt haben. Es war gratis, hat nichts extra gekostet. Und die Fachleute (siehe Anfang des Kapitels), die wissen, was wir lesen sollen und was nicht, filtern für uns vor.

Sicherlich werden da viele Emails aussortiert, die uns tatsächlich schaden könnten. Meist hätten wir die auch selbst erkannt (Sie haben 10 Mio. Euro gewonnen, schicken Sie uns ihre geheime Bank-Pin und wir überweisen…). Aber manchmal filtert der Automatismus auch Informationen raus, die wir gern gelesen hätten. Die Mail einer lieben Freundin, die Mail eines Info-Blogs, der einfach zu viele Adressen in seinem Verteiler hatte oder andere. Aber wir erfahren das gar nicht, weil wir unseren Spam-Ordner regelmäßig, und aus Zeitgründen ungelesen, löschen.

So ähnlich filtern unsere Erfahrungen auch die Informationen, die uns von außen erreichen. Da erzählt jemand was über Geistheilung, Quantenmedizin, Aurachirurgie. Das landet ungehört im Spam-Ordner unseres bisherigen Lebens.

Denn wir haben ja seit unserer Kindheit gelernt, dass der Doktor uns gesund macht; dass wir nicht Herr oder Frau über unseren Körper sind. Wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt. Der kennt meinen Körper viel besser als ich. Der gibt mir Arznei (das Wort kennen wir schon 😉 ), damit ich wieder gesund werde.
Und auch für die Vorsorge ist er zuständig. Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen (keine Angst, da reite ich jetzt nicht drauf rum), immer ist er der Experte.

Woher weiß der Herr Doktor immer so genau, was uns gut tut? Na er macht laufend Weiterbildungsseminare. Wo? Bei denen, die die Arznei herstellen, denn die haben sie ja entwickelt und getestet. Und sind die Fachleute (das Wort hatten wir auch schon) für ihre Produkte. Und weil der Arzt der Experte für unsere Gesundheit ist, ist er unser Ansprechpartner. Von ihm „wissen“ wir, was wirkt. Und den Rest legen wir ab. Unter Spam.

Tipp: Wenn die Quantenmedizin bei Dir (noch) nicht gewirkt hat, lies doch mal Deinen Spam –Ordner. Weitere Spams erhältst Du auf Anfrage auch bei mir.

Zurück zur Aurachirurgie: Also ich habe die Absicht, meinem Patienten Linderung zu verschaffen. Ich habe den Kontakt zu seinen Zellen gefunden, die via Quantenverschränkung von meiner fokussierten Absicht erfahren. Und weil der Mensch ein Konglomerat seiner Zellen ist, die ja in Echtzeit miteinander kommunizieren können, kann es vorkommen, dass er sich bereits während der aurachirurgischen Behandlung sehr viel wohler fühlt.

(Auszug aus: “ Faszination Aurachirurgie  – Ursachenforschung und Erfahrungsberichte rund um die Heilung im Quantenfeld „)

 

Placebo – Wirkung aus dem Nichts

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