Baden im Jungbrunnen

Sommerzeit ist Flirtzeit. Zeigen Sie Haut! Geht nicht? Weil sie eher der Orangenhaut ähnelt und nicht so glatt, prall und klar ist wie die Pfirsichhaut der 18-jährigen Nachbarin?

Ein Bad in Natron ist ein Jungbrunnen für Ihre Zellen. Es junges Paar am Meerentsäuert, ist durchblutungsfördernd und schenkt eine samtweiche Haut. Das Natron reinigt ihre Haut, deshalb können und sollten Sie auf weitere chemische Badezusätze verzichten. Was bringt uns das intensivste basische Antiaging-Bad, wenn wir mit einem „pH 5-neutralen“ Duschgel unsere Haut wieder so richtig sauer machen; im doppelten Sinn.

Natron ist schon seit dem frühen Altertum bekannt.  Das Wort Natron hat seinen Ursprung im Ägyptischen, wo der Konsonantenstamm „ntrj “ (= göttlich) für als heilig geltende Stoffe gebraucht wurde. Das im Wadi Natrun natürlich vorkommende Gemisch aus Natron, Soda und Salz wurde zur rituellen Reinigung genutzt. Und im See Natrun haben die,die es sich leisten konnten, antiaging-gebadet.Noch heute gibt es dort natürliche Vorkommen von Natron.

Nicht nur die ägyptische Königin Kleopatra wußte um die verjüngende Wirkung des Natron-Bades. In neuerer Zeit hat die russische Ärztin Dr. Olga Lepeschinskaja genau diese Erkenntnisse in ihren Altersforschungen bestätigt.

Und so geht’s: Geben Sie eine Tasse (100-300 Gramm) Natron in ihr Vollbad und lösen Sie es vollständig auf. Probieren Sie aus, wie viel sich optimal anfühlt. Spielen Sie mit der Menge. Je nachdem, wie Sie sich fühlen; denn die Psyche ist ein wichtiger Faktor bei der Übersäuerung des Körpers. Sind Sie ausgeglichen und glücklich? Dann reichen Ihnen sicher 100 Gramm. Sind Sie traurig oder so richtig wütend, echt sauer im wahrsten Sinne des Wortes, dann sollten Sie sich eine große Tasse Natron in Ihrem Badewasser gönnen.

Nach 60- 90 Minuten entsteigen Sie dem Badewasser, sehr entspannt und reif für eine Ruhepause. Jetzt nicht eincremen, ihre Haut fettet von allein schnell nach. Legen Sie sich hin und genießen Sie Ihre „Zeit für sich“.

Natron erhalten Sie in kleinen Portionstütchen in jedem Supermarkt. Oder besonders bequem: lassen Sie sich die besonders günstige Menge in optimaler Jungbrunnenqualität bequem nach Hause liefern. Einfach hier klicken.

 

Die Luxusversion: Badekugeln handgemacht

Badekugeln mit Natron sind eine Sensation für alle Sinne. Sie können sie ganz leicht selbst herstellen. Neben dem Natron enthalten sie Speisestärke und Kokosöl. Oder Sheabutter oder Kakaobutter, in der Version, die ich persönlich bevorzuge. Und die Blüten von (ungespritzten) Rosen, Lavendel oder Kamille. Oder auch grünen Tee. Oder roten Früchtetee, Rotbusch oder oder oder. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Wichtig ist natürlich, dass Sie keine Allergie gegen die Pflanzen haben.

Und so geht’s:

Das brauchen Sie:

  • einen tiefen Teller
  • eine Schüssel mit heißem Wasser
  • eine Schale
  • 4 Eierbecher
  • 200 g Natron
  • 100 g Zitronensäure in Pulverform aus dem Supermarkt
  • 50 g Speisestärke in Bio-Qualität
  • 75 g Kokosfett(alternativ die gleiche Menge Sheabutter oder Kakaobutter)
  • ätherische Öle nach Belieben
  • getrocknete Blütenblätter oder Teeblätter (Früchte, Rotbusch, schwarzer oder grüner Tee)

Achten Sie bei allen pflanzlichen Zutaten darauf, dass Sie Bioqualität nutzen. Wir wollen ja entsäuern und entgiften, nicht vergiften.

Natron und Zitronensäure sind die wichtigsten Bestandteile in diesem Beauty-Rezept zum Badekugeln selber machen. Indem Sie diese beiden Ingredienzien miteinander vermengen, entsteht die sprudelnde Basis Ihrer Badekugeln. Geben Sie diese später in das warme Badewasser, bildet sich durch das Zusammenspiel der Zutaten und der Flüssigkeit CO2 und es beginnt angenehm zu sprudeln.

Wir starten:

Die Pflicht

  • Die trockenen Bestandteile Natron, Zitronensäure und die Stärke miteinander in einem trockenen! Teller gut mischen.
  • Das Kokosöl in einer Schale ins heiße Wasserbad geben und schmelzen
  • sobald es sich komplett verflüssigt hat, zu den trockenen Bestandteilen geben und die Masse mit einem Löffel leicht vermengen

Die Kür

  • Geben Sie nun wenige Tropfen Ihres ätherischen Lieblingsöls dazu und verkneten Sie alle Inhaltsstoffe zu einem festeren und homogenen Teig. Mehr zum Thema Düfte und deren Wirkung finden Sie im nächsten Kapitel.
  • Mischen Sie die passenden Blüten oder Teeblätter unter den Teig oder rollen Sie später Ihre Badekugeln darin, sodass die Blüten kleben bleiben.

Jetzt formen Sie golfballgroße Kugeln und rollen Sie sie in ihren Händen. Wenn Sie möchten, wälzen Sie sie anschließend noch einmal in den getrockneten Blüten- oder Teeblättern.

Legen Sie Ihre fertigen Kugeln zum Aushärten auf die Eierbecher. Um den Verhärtungsprozess zu beschleunigen, legen Sie die Kugeln für 4-6 Stunden in den Kühlschrank.

Unbedingt beachten: Die Verbindung von Natron und Zitronensäure beginnt bei Kontakt mit Wasser sofort zu sprudeln. Also benutzen Sie bei der Manufaktur Ihrer Badekugeln nur trockene Zutaten und halten Sie auch die Arbeitsflächen sauber und trocken.

Wie ein Bonbon in Klarsichtfolie gepackt sehen die Badekugel dekorativ aus und eignen sich auch hervorragend als Mitbringsel.

Ideales Badekugel-Natron gibt es hier.

Viel Spaß bei Baden und Verschenken.

Pfirsichhaut statt Orangenhaut – schön in den Sommer
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