Gestern kam meine Nachbarin entsetzt zu mir. Eine Zecke hatte sie gebissen. Wissenschaftlich korrekt: Zeckenstich, nicht Zeckenbiss. Jedenfalls: jetzt fürchtet sie sich vor einer Borreliose.

Zecken sind Spinnentiere, sie stechen in unsere Haut und saugen unser Blut. Und mit diesem Stich gelangen die Borrelien in unser Blut, sogenannte Schraubbakterien (Spirochäten) der Gattung Borrelia, die dann die gefürchtete Infektion hervorrufen können. Erkranken tun in der Regel die Immunschwachen, die Kinder und unsere Senioren. Gesunde Erwachsene können die Borreliose auch symptomfrei oder nahezu symptomfrei durchlaufen. Oder mit leichten, unspezifischen und in der Regel grippeähnlichen Symptomen.

Die Borreliosen, genauer die Lyme-Borreliose kann verschiedene Organe in jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betreffen, speziell die Haut, das Nervensystem und die Gelenke.

Lyme- Borreliose

Die Bezeichnung Lyme-Borreliose setzt sich zusammen aus dem Namen des amerikanischen Ortes Lyme, in dem das Krankheitsbild 1975 nach gehäuftem Auftreten von Gelenksentzündungen in Verbindung mit Zeckenstichen erstmals beschrieben wurde und aus der Bezeichnung der Erregerfamilie, die nach dem französischen Bakteriologen Amédée Borrel benannt ist. Dem Bakteriologen Willy Burgdorfer gelang 1981 erstmals der Nachweis der neu entdeckten Borrelia-Art aus Zecken und später ihre Anzucht (1982). So wurde er zum Namensgeber für diese Spezies „Borrelia burgdorferi“.

Infektionsgefahr Wald und Wiese

Die Lyme-Borreliose ist die bekannteste und in Europa und Nordamerika die verbreiteste Borreliose-Form, die Gefahr lauert vor tick-482613_1920allem in sämtlichen dicht bewaldeten und pflanzenbewachsenen Gegenden. In dem die Zecken Mäuse und andere Nagetiere befallen, sichern sie das Überleben des Bakteriums trotz des eigenen Tods, den ihnen der Winter beschert. Hierbei stellt die Zecke die Verbindungsglied zwischen infizierten Tier und dem Menschen dar; im Durchschnitt trägt jede fünfte Zecke das Bakterium in sich.

Da Zecken den Winter zwar nicht überleben, frühzeitig aber im Sommer und Herbst Nagetiere mit dem Bakterium infizieren, gibt es ein saisonelles Infektionsrisiko für Mensch und Tier, das hauptsächlich auf den Sommer fällt. Aber das ist kein Grund zur Panik. Denn je nach Gebiet liegt die Infektions-Wahrscheinlichkeit bei ca. 1-6 % pro Zeckenbiss.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Zeckenbiss und Auftreten erster Symptome liegt zwischen 5 und 30 Tagen.

Dieser Fakt gestaltet sich als sehr problematisch, denn lange nicht jeder kann sich an den Zeckenbiss dann erinnern, so werden frühzeitige Symptome damit nicht in Verbindung gebracht, was zu einem Verschleppen der Erkrankung mit zahlreichen Spätfolgen führen kann…

Zu den ersten Symptomen zählen Rötungen an der Bissstelle, die s.g. „Wanderröte“, der Fachausdruck „Erythema migrans“. Sehr häufig kommt es aber zu keinen Symptomen, trotz dem Nachweis im Blut für eine entsprechende Immunreaktion – der Mediziner spricht dabei von einer „Narbe“ im Blut, die viele Jahre später noch nachweisbar sein kann.

3 Stadien

Borreliose verläuft typischerweise in drei Phasen, die aber von der Reihenfolge her variieren können, bzw. nicht alle drei Stadien müssen zwingend durchlaufen werden.

Phase 1

Die Haut: Hier entsteht oft erst nach Tagen und mehreren Wochen die Wanderröte. Eine typische kreisrunde, stark abgegrenzte Rötung, die dadurch auffällt, dass der Durchmesser langsam zunimmt und die Mitte verblasst. Zu den Symptomen der ersten Phase zählen ausserdem Fieberzustände, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, sowie Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Phase 2

Die eigentliche Heimtücke zeigt sich in der zweiten Phase der Borreliose, denn diese kennzeichnet die Ausbreitung im Körper, die über einen Zeitraum von 1 bis 6 Monaten von statten geht. Bei akuter Neuroborreliose, dem Befall im Nervensystem also, kann es zu Schmerzen im Bereich des Nervensystems, Sensibilitätsstörungen und Lähmungen der Gesichtsnerven kommen. In schlimmeren, aber selteneren Fällen kommt es zu Gehirnhautentzündungen mit Fieberzuständen und Schmerzen im Kopf- Nackenbereich.

Ist das Herz befallen, kann dies zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen führen.

Phase 3

Die dritte Phase ist durch ein chronisches Stadium gekennzeichnet, einhergehend mit nicht selten jahrelangen Symptomen, vor allem in Form Gelenkbeschwerden, sowie Beschwerden am Nervensystem und der Haut. Die Gelenkentzündungen können anhaltend sein, oder aber schubweise auftreten, an den Extremitäten (Armen und Beinen) verändert sich nicht selten das Hautbild, die Haut verfärbt sich bläulich und wird auch dünner.

Insgesamt betrachtet leiden infizierte Personen unter allgemeiner Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Fieber, Nachtschweiß, nicht selten unter Gelenk- und Muskelschmerzen.

Eine Blutuntersuchung bringt die Gewissheit, ob es sich um Borreliose handelt!

Vorbeugen

Einen optimalen Schutz vor Zecken stellt übrigens für Mensch, wie auch Tier, das Kokosöl dar. Ein Teelöffel am Tag reicht hierfür aus, um über entsprechende (für den Menschen nicht wahr zu nehmenden) Ausdünstungen sich Zecken erfolgreich vom Leibe zu halten. Eine sehr gesunde und kostengünstige Abwehrwaffe gegen Zecken! Und im Gegensatz zum nicht ungefährlichen Sonnenschutz der Kosmetikindustrie ist das Kokosöl auch ein natürlicher Sonnenschutz, der Ihre Haut nährt, pflegt und zudem die Vitamin E Produktion unserer Haut nicht gefährdet. Hervorragendes Kokosöl in Bio-Qualität finden Sie hier.

Behandeln oder Heilen

Die Borreloise ist nicht nur unangenehm, sondern wirklich gefährlich. Und als chronische Erkrankung kann sie Ihr ganzes Leben massiv beeinflussen.

Die Schulmedizin behandelt die Infektion mit den Borrelien klassisch mit Antibiotika.

In der Homöopathie kennen wir wir eine ganze Reihe von Arzneimitteln, die sowohl direkt nach dem Zeckenstich als auch bei einer bereits ausgebrochenen Borreliose eingesetzt werden können. Als erste Hilfe Mittel direkt nach dem Zeckenbiss kann Ledum C30 (Globuli) zur Anwendung kommen.

Die akute und auch die chronische Borreliose müssen unbedingt individuell behandelt werden. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen, die Kombinationen der Symptome und die Patienten. Individuelle Beratung erhalten Sie bei jedem klassischen Homöopathen oder unter  http://praxis-schlinger.de/online-termin-vereinbaren/ .

„Medizinskandal Borreliose“

Einige von Ihnen wissen: Ich stehe auf Verschwörungstheorien. Sie sind (fast) immer spannend, sie erweitern den Horizont und trainieren das „um-die -Ecke-Denken“. Und gerade in der Heilkunde  erweisen sie sich überproportional häufig als fundiert und völlig richtig; nachdem sie oft über Jahrzehnte oder, wie die Homöopathie sogar Jahrhunderte von weniger offenen Geistern als Humbug bekämpft wurden. Tatsächlich rankt sich ja um die Borreliose ebenfalls (mindestens) eine spannende Verschwörungstheorie. Da gibt es Menschen, die behaupten, die Borrelia burgdorferi sei nicht 1981 plötzlich aus ihrem bisher unbekannten Versteck entdeckt worden. Sie sagen, die Borrelien seine aus einem Biotech Labor entkommen, von Menschenhand veränderte Bakterien. Spinnerei, oder?!  Wir werden sehen.

Wenn Sie sich für die etwas andere Art  spannender Informationen interessieren, dann dürfte das eBook „Medizinskandal Borreliose“ etwas für Sie sein. Einfach auf Ihren PC oder Laptop laden und los geht’s. Der Verlag verspricht:

  • Lernen Sie ab Seite 10 im eBook Medizinskandal Borreliose die wohl stärkste Waffe gegen BakMedizinskandal Borreliose Leaderboard (728x90)terien, Viren und Pilze, die die Menschheitsgeschichte kennt – eine Substanz, die lt. dem Erfinder über 75 000 Menschen geheilt hat, angefangen von tödlichen Erkrankungen wie Malaria, AIDS, Krebs, Hepatitis, Herpes, Tuberkulose litten. Eine verheimlichte und grad in den letzten Jahren stark denunzierte, sichere Waffe gegen Borreliose und andere Bakterien, Viren und Pilze…
  • Ab Seite 41 machen wir Sie mit einer weiteren Powerstubstanz bekannt, die dazu prädestiniert ist, der Borreliose den Garaus zu machen! Es handelt sich um eine Natursubstanz, von der das Wissenschaftsmagazin Science Digest begeistert schrieb, sie sei  „….einer der wirkungsvollsten Bakterienkiller, der sich als ein Wunder der modernen Medizin entpuppt. Ein herkömmliches Antibiotikum eliminiert vielleicht ein Dutzend verschiedene Krankheitserreger, diese Substanz  tötet etwa 650!“

Genießen Sie den Sommer in der Natur, die Sonne auf Ihrer Haut und das wachsende Vitamin E Reservoir Ihres Körpers. Haben Sie viel Spaß! Und wenn Sie Zeit finden, dann entspannen Sie sich beim Lesen.

Frühsommer: Borreliose – Zeckenbiss mit Folgen
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