anethum apiaceae dill
Dill – gesunde Würze für Kartoffeln, Fisch, Gurkensalat, Quark

Der Dill stammt ursprünglich aus Indien und Westasien. Bei uns trat er seinen Siegeszug im Mittelalter an. Karl der Große persönlich ordnete an, Dill auf Grund seiner Heilwirkungen anzubauen. Dabei war der Dill so wirksam, dass man ihn sogar als Hilfe „wider die schwarze Magie“ verwendet.

Dill ist nicht anspruchsvoll; er kann leicht als Garten- oder Balkongewürz selbst gezogen und frisch geerntet werden. Eingefroren oder getrocknet ist der Dill lange haltbar, sein Geschmack und auch seine heilsame Wirkung bleiben auch durch die Lagerung erhalten.

In Dips oder  Saucen gilt der Dill, sowie andere Kräuter, als kulinarisches und gesundheitliches highlight. Er passt zu Fisch, Eiern und Kartoffeln ebenso gut wie zu Gurkensalat oder Quark.   Fertig gemischte perfekte Variationen sind kinderleicht anzuwenden und lange haltbar. Auch als Gastgeschenk für eine  spontane Einladung ideal.

Die Verdauungsorgane sind das Feld des Dills. Dill kann gegen Blähungen eingesetzt werden; man findet auch eine bakterizide ( bakterientötende ) Wirkung gegen einige pathogene, also krankmachende Darmbakterien. Dill wirkt gegen Krämpfe, besonders bei Gallenkoliken. Somit ist er besonders bei Leber- und Gallenwegserkrankungen eine hilfreiche Unterstützung.

Eine gewisse entspannende Wirkung zeigt sich auf im Bereich der Psyche. Deshalb versuchen Sie doch mal, Dill neben den körperlichen Krämpfen auch bei geistiger Verkrampftheit und nervöser Schlaflosigkeit einzusetzen.

Für stillende Mütter ist Dill ein hilfreiches Gewürz; zum einen regt er den Milchfluss an, zum zweiten wirkt er über die Muttermilch auf natürliche Weise den Blähungen des Säuglings entgegen.

 

TOP 10 entgiftend: 4. Dill – wider die schwarze Magie und wider die Blähungen
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